Behind the scenes 2021

Ich nehme euch mit hinein in meinen ganz persönlichen musikalischen Jahresrückblick:

She loves songs

Vor einem Jahr habe ich mit „She loves songs“ begonnen, habe den Blog gestartet, viel Musik gehört und darüber geschrieben und nun gibts die passende Coverband dazu. Die Proben sind der Hammer, man merkt es funkt musikalisch! A dream comes true! Und wir sind endlich komplett. Danke Sigrid, Steffen, Christof und Sven. Wir sind bereit für euch zu spielen. Bucht uns für 2022 :)!

Der Blog

Erstaunt bin ich über die hohen Zugriffszahlen auf meiner Homepage (mittlerweile ca. 3000 im Monat). Das sind natürlich nicht nur interessierte Leser, das ist mir klar. Ich finde es schwierig, nicht zu wissen, wer mitliest. Wer seid ihr?

Neue Sounds

Weiterhin beschäftigte ich mich mit Filmmusik, wie die von Ari Posner aus der Serie „Anne with an E“. Das Zusammenwirken von Bild, Sprache und Instrumentalmusik wie sie in der Serie aufeinander treffen, faszinieren mich und ich studierte sie wochenlang regelrecht. Ich beschäftigte mich mit Video-Poesie, also Texte in Verbindung mit Kurz-Videos und Musik. Es eröffneten sich so ganz neue künstlerische Möglichkeiten für mich, allerdings bin ich froh, dass ich meine „Videopoems“ nicht veröffentlicht habe, denn diese Art von Kunst ist eben doch nochmal intimer, als einen Song zu spielen. Manches Künstlerische ist halt nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, auch das durfte ich lernen. Maybe someday….

Was ich aus diesem Experiment mitnehme, ist die Lust wieder zu Komponieren und mich wieder mehr mit Instrumentalmusik und Arrangements zu beschäftigen – das was ich gelernt und studiert habe.

Jazz 

Ich höre und spiele wieder Jazz. Ich teste aus, wie es sich anfühlt wieder Jazz-Lines und Chords zu spielen, frische dabei mein Klavierspiel etwas auf und traue mich an Jazz-Vocals. Ich frage mich, wie es dazu kam, dass ich mich dem Jazz so abwandte. Da ich immer auch viel „Pop“-Musik machte, war ich nie so gut wie die anderen Jazzer. Und ein guter Jazzer wird man eben vorallem durch stundenlanges Üben. Das hab ich noch nie gerne gemacht und werde es vermutlich auch nie. Aber ich habe wieder Lust auf diese Art von Musik bekommen. Ich stelle dankbar fest, dass die Lines und Chords noch in den Fingern sitzen und spiele die Jazz-Standards auf meinem eigenen Niveau. Jazz-Polizisten (so nennt man scherzhaft die besten Jazzer) müssen dann mal weghören!

die entspannteste Band

Und dann gibts da immer noch meine Kirchenband, wie ich sie nenne, denn wir haben immer noch keinen Namen. Es ist die entspannteste Band, die ich jemals hatte, da die Zielsetzung klar ist: Wir spielen für den Herrn. Wir merken, wie regelmäßige Proben uns weiterbringen – nicht mehr und nicht weniger. Wir müssen uns keine Gedanken um Erfolg oder Auftrittsangebote machen, da wir regelmäßig in unserer Kirche spielen dürfen. Das ist so cool. Leute, sucht euch ne Kirchenband, alle die ihr frustriert vom „Klinken putzen“ und der ganzen Booking-Arbeit seid (sofern ihr nicht aufs Geld angewiesen seid).

Übrigens: Am 31.12. um 17 Uhr kann man uns in kleiner Besetzung im Livestream-Gottesdienst hier hören:

https://livestream.christuskirche-niedernhausen.de

 

Unterrichten

Nach jahrelanger Pause wieder zu Unterrichten fühlt sich überraschenderweise sehr gut an. Es macht Spaß, beim Barreegriffe üben zu helfen und beim Erlernen von neuen Anschlagstechniken zu unterstützen.

Motivation!

Ich bin froh, dass ich dieses Jahr meinen musikalischen Horizont wieder etwas erweitern konnte und sich ein paar Knoten gelöst haben, hoffe aber auch im kommenden Jahr wieder mehr ins Tun zu kommen!

 

Was mich in diesen Tagen bewegt und inspiriert, ist dieser Kurzfilm. Ja, mal wieder was von Michael Patrick.….Eine musikalische, persönliche Doku von ihm. Es geht um Songwriting, die Geschichten dahinter, um Ewigkeit und Glaube – verbunden mit wunderschönen Videoaufnahmen und natürlich seinem neuen Album B.o.a.t.s.

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